Deutscher Medienpreis für den
Dalai Lama
Roland Koch fordert China zur Verständigung mit
dem Dalai Lama auf
Baden-Baden, 3. Februar 2009 –
Zum 50sten Jahrestag seiner Vertreibung aus
Tibet wird Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, am
Dienstag, 10. Februar 2009, in Baden-Baden mit
dem Deutschen Medienpreis geehrt. Im Auftrag von
Media Control wählte ihn eine Jury aus
Journalisten und Publizisten als Preisträger
aus.
Der hessische
Ministerpräsident Roland Koch wird die Laudatio
halten. "Der friedliche Weg, den das Tibetische
Volk für seinen Kampf um Autonomie, für
kulturelle und religiöse Freiheit gewählt hat,
ist ganz entscheidend auf den Dalai Lama
zurückzuführen. Nur mit dem Dalai Lama besteht
die Chance auf eine friedliche Verständigung
zwischen Tibet und China", erklärt Roland Koch.
In der Begründung der Jury für
die Auszeichnung heißt es: "Der Dalai Lama, der
sich selbst als "einfacher Mönch aus Tibet"
bezeichnet, hat in diesen 50 Jahren weltweite
Präsenz erreicht. Tradition und Moderne
verbinden sich in seinem Wirken zu einer
einzigartigen Lehre friedvollen Wandels. Seine
Schriften erreichen Millionen-Auflagen und haben
das Leben von Menschen in allen Teilen der Welt
beeinflusst."
Media Control ehrt seit 1992
jährlich herausragende Persönlichkeiten, die
außergewöhnliche Leistung, Führungsqualitäten
und visionäres Wirken in der Öffentlichkeit
miteinander verbinden mit dem Deutschen
Medienpreis. Preisträger der vergangenen Jahre
waren: Dr. Helmut Kohl, Francois Mitterrand,
Yassir Arafat, Yitzhak Rabin, Boris Jelzin,
König Hussein von Jordanien, Nelson Mandela,
Bill Clinton, Gerhard Schröder, Rudolph
Giuliani, Königin Silvia von Schweden, Königin
Rania von Jordanien, Kofi Annan, Hillary
Clinton, Bono, König Juan Carlos von Spanien
sowie Andre Agassi und Steffi Graf.